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| ECC Preussen Berlin | EHC Jonsdorfer Falken |
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| (2:0 , 4:3 , 1:1) | |
Auch beim bis dahin Tabellenletzten gelang es den Falken am Sonntagnachmittag nicht zu punkten. Zwar war Matthias Kohl wieder mit von der Partie, aber das Fehlen von Tomas Hruby, der die Falken nach dem Jahreswechsel in die Erfolgsspur zurück brachte, war schmerzlich spürbar. Nach wie vor musste der EHC verletzungsbedingt auf fünf Verteidiger verzichten. Aber das allein war es sicher nicht, was das Team von Peter Faika letztlich gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn schlecht aussehen ließ.
Die Berliner absolvierten am Sonntag ihr drittes Spiel innerhalb von drei Tagen (!) und zeigten sich frischer, schneller und aktiver auf dem Eis als die Falken. Die Blau-Weiß-Roten wirkten teilweise unsortiert in der Abwehr und im Angriff lief auch nicht viel zusammen. Vereinzelte Aktionen führten zu nichts. So war es nicht weiter verwunderlich, dass die Gastgeber, die das Spiel dominierten, mit einer 2:0 Führung in die erste Pause gingen.
Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die Falken mit dem starken Forechecking der Gastgeber so ihre Probleme. Ein bis zwei Gegenspieler störten immer wieder den Spielaufbau des EHC. Teilweise spielten die Hauptstädter das Jonsdorfer Team in seinem Abwehrdrittel schwindlig. In der 26.min gelang den Falken der Anschlusstreffer, als Peter Meier die Scheibe mit der Rückhand irgendwie über die Torlinie beförderte. Zwei Minuten später die zweite Überzahlsituation für die Falken und nach gerade mal 12 Sekunden zappelte der Puck im Netz. Heikki Tiihonen hatte von der blauen Linie abgezogen und Roberto Geiseler fälschte unhaltbar ab. Durch das zum Teil inkonsequente Agieren der Falken aber auch ein bisschen Pech, als Pascal Kröber bei einem Berliner Konter als letzter Verteidiger ohne gegnerische Einwirkung zu Fall kam, benötigte der ECC allerdings nur drei Minuten, um den Zwei-Tore-Abstand wieder herzustellen. Eine Strafe für den EHC nutzten die Gastgeber prompt, um auf 5:2 zu erhöhen. In Minute 36 und 38 schraubten die Berliner das Ergebnis konsequent auf 6:2 nach oben. Ein Schuss von Pascal Kröber von der blauen Linie, nicht einmal zu scharf geschossen, fand eine Minute vor Pausenpfiff den Weg ins Tor.
Im letzten Drittel kein wesentlich anderes Bild, wobei man den Preußen langsam anmerkte, dass sie ihr drittes Spiel an diesem Spieltag bestritten. Leider konnten die Falken auch daraus kein Kapital schlagen. Zu harmlos agierten sie vor dem gegnerischen Tor. Auch wenn das ein oder andere Mal vielleicht obendrein ein wenig das nötige Quäntchen Glück fehlte, ging der Sieg verdientermaßen an den ECC Preußen Berlin. Zwar keimte noch einmal etwas Hoffnung auf, als Andreas Baumer in der 45. min auf 6:4 verkürzte und Dustin Haloschan eine Minute vor Abpfiff das Eis für einen zusätzlichen Feldspieler verließ, doch diese Gelegenheit nutzten die Hauptstädter, um mit einem Empty Net Goal den Endstand zum 7:4 herzustellen. Mit diesem Ergebnis tauschten beide Teams damit die Plätze in der Tabelle und die Falken können ihren Blick jetzt nur noch nach oben richten.
Einen bitteren Beigeschmack hat die Spieldauer-Strafe für Dustin Haloschan mit dem Schlusspfiff, als dieser sich beim Schiedsrichter beschwerte, da ihm ganz offensichtlich in den letzten Sekunden der Partie ein Berliner Spieler mit voller Absicht den Schläger aus der Hand schlug und damit ungeschoren davon kam. Somit wird er im nächsten Spiel dem Team nicht zur Verfügung stehen.
Tore: 1:0 McPhee (10.); 2:0 Scarsella (11.); 2:1 Meier (26.); 2:2 Geiseler (29.); 3:2 Fendl (29.); 4:2 Scarsella (31.); 5:2 C.Neumann (36.); 6:2 Fendl (38.); 6:3 Kröber (39.); 6:4 Baumer (45.); 7:4 Hurbanek (60.)
Strafen: ECC Preußen Berlin 8 + 10 min EHC Jonsdorfer Falken 4 +40 min
Zuschauer: 201









