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NEWS - EHC Jonsdorfer Falken

Arbeitssieg eingefahren!

» Kategorie Spiele » eingetragen am 12.02.2012 » Autor: CL » 887x gelesen
EHC Jonsdorfer FalkenECC Preussen Berlin
EHC Jonsdorfer FalkenECC Preussen Berlin
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(0:0 , 1:2 , 2:1)
nach Penalty

Nach dem Derby am Samstag in Niesky trafen die Falken im heimischen Falkenhorst am Sonntagabend auf den ECC Preußen Berlin. Und schon beim Warmmachen lichtete sich der Kader des EHC, da Toni Klante aufgrund von Beschwerden, die von seiner vorjährigen Verletzung herrührten, leider passen mussten. Es war kein schönes Eishockeyspiel, was sich den Zuschauern bot. Viel Kampf, viel Krampf, kein Spielfluss, aber das Spiel lebte von seiner Spannung. Man merkte den Gästen an, dass sie sich für die 5:1-Heimniederlage am vorigen Wochenende gern revanchieren wollten. Sie spielten körperbetont und setzten die Falken durch aggressives Forechecking ganz schön unter Druck. Es ging von der ersten Minute an voll zur Sache. Der EHC hatte zwar einige Probleme im Spielaufbau, aber in der 10.min in Überzahl einige sehr gute Torchancen. Pech, dass in dieser Phase erst Pavel Vait‘s und dann auch noch Pascal Kröber‘s Schläger bei Schussversuchen brachen. Zwei weitere sehr gute Möglichkeiten ergaben sich kurz vor der Pause, als bei zwei Kontern jeweils über Tomaš Hruby und Geburtstagskind Andreas Baumer leider Kügow im Gehäuse der Preußen Sieger blieb. So ging es torlos in die erste Pause.


Bei einem schnellen Angriff der Gäste schalteten die Falken nicht schnell genug um und so stand es 0:1 nach 23 gespielten Minuten. Wenig später wird Pavel Vait durch einen ungeahndeten Stockschlag außer Gefecht gesetzt, auch er musste danach verletzt ausscheiden, was eine weitere personelle Schwächung der bereits dezimierten Falkenabwehr bedeutete. In der 25.min rissen die Berliner Spieler nach einem Lattentreffer in Überzahl schon die Arme nach oben, doch irgendwie bekam Robert Handrick im Kasten des EHC die nach unten abprallende Scheibe noch zu fassen – kein Tor entschied sofort der Unparteiische. Dann endlich gab es Grund zum Jubeln, als „Matze“ Kohl durch die Hosenträger von Kügow zum 1:1 trifft. 2,5 Minuten vor dem zweiten Pausenpfiff störten die Falken den Gegner nicht energisch genug und so gingen die Berliner durch einen Treffer von McPhee erneut in Führung.


Im vierten Überzahlversuch gelang den Falken in der 44.min wiederum der Ausgleich. Diesmal schön ausgespielt, Tomaš Hruby legt quer auf Peter Meier, der direkt zum 2:2 einschießt. Ein weiterer hinterhältiger Stockschlag im Rücken des Schiedsrichters lässt Benjamin Reichardt in der neutralen Zone zusammen brechen. Zum Glück ging es für ihn nach kurzer Behandlungspause weiter. Und auch in Jonsdorf machte der „Bad Boy der Liga“  McPhee mit einer groben Unsportlichkeit auf sich aufmerksam, als er hinter dem Tor Andreas Baumer einen Faustschlag ins Gesicht versetzte. Mit stark blutender Nase und Verdacht auf Nasenbeinbruch verließ damit der nächste Falkenspieler ausgerechnet an seinem 21. Geburtstag das Eis. Folgerichtig wurde McPhee, der es in 24 Spielen mittlerweile auf 185 Strafminuten geschafft hat, mit einer 5+Spieldauer zum Duschen geschickt. Die Falken spielten die Überzahl nicht besonders gut, kamen zu selten zum Abschluss. Aber trotzdem schafften sie es vor Ablauf der Strafzeit doch noch, den Puck irgendwie zum 3:2 ins Tor zu kämpfen. Während einer Unterzahlsituation für den EHC in der 56.min war Robert Handrick komplett die Sicht versperrt, so dass er keine Abwehrchance beim Einschuss der Berliner zum 3:3 hatte. Eine weitere Strafzeit in der 59.min spielten die Falken konzentriert herunter und sicherten sich somit den ersten Punkt an diesem Doppelwochenende.


In der anschließenden fünfminütigen Verlängerung fiel kein Treffer, wobei beide Teams durchaus 1-2 gute Möglichkeiten hatten, das Spiel zu entscheiden. Somit musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Die Gäste durften beginnen und Reuter scheiterte an Robert Handrick. Für die Falken lief zuerst „C“ Christian Rösler an, er geht auf links und lässt Kügow keine Chance. Im Gegenzug klinkt Hurbanek oben rechts ein. Tomaš Hruby nahm als zweiter Falkenspieler Anlauf und verwandelt ebenfalls eiskalt ins obere linke Eck. Der dritte Preußen-Schütze scheitert erneut an Robert Handrick, der für den EHC damit den Sieg festhält. Ausgelassen feierten die Blau-Weiß-Roten im Anschluss ihren „Kampfsieg“ mit ihren Fans.
 

Wir wünschen den verletzten Spielern auch an dieser Stelle gute Besserung und baldige Genesung.


Tore: 0:1 Fendt (24.); 1:1 Kohl (30.); 1:2 McPhee (39.); 2:2 Meier (44.PP+1); 3:2 Rösler (54.PP+1); 3:3 Ch.Neumann (57.PP+1); 4:3 Hruby (65.GWS)


Strafen:        EHC Jonsdorfer Falken 14 min    ECC Preußen Berlin 15min+20 SD


Zuschauer:    ca. 500

 

 

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