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NEWS - EHC Jonsdorfer Falken

Drei Punkte Ausbeute am ersten Advent

» Kategorie Sonstiges » eingetragen am 30.11.2009 » Autor: CL » 1206x gelesen
ERV Wild Boys ChemnitzEHC Jonsdorfer Falken
ERV Wild Boys ChemnitzEHC Jonsdorfer Falken
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(1:2 , 1:0 , 0:2)

Auf in den Küchwald hieß es bereits zum zweiten Mal in dieser Saison. Die Falken konnten die erste Begegnung am 24.10. mit 5:4 für sich entscheiden. Mit Kohl, Kohls, Melchior, Hähnel, E.Neumann und Vait fehlten im Kader des EHC einige wichtige Spieler und es blieb abzuwarten, wie sich der Torhüterwechsel auf das Team auswirken würde. Vermutlich aufgrund der ungünstigen Anstoßzeit von 18:30 Uhr an einem Sonntag, machten sich nur 15 Falkenfans auf den Weg, um ihre Mannschaft zu unterstützen.

Schön zu sehen, wie alle Spieler dem neuen Mann im Jonsdorfer Tor, Rostislav Kosarek, vor Anbully noch einmal Glück wünschten. Einen Start nach Maß erwischte der EHC, denn nach nicht einmal 35 Sekunden klinkte Michal Pešek auf Vorlage von Sven Schlicht und Milan Marnota zum 0:1 ein. Chemnitz geriet in der Anfangsphase unter Dauerdruck, immer wieder stürmten die Falken in das Abwehrdrittel der Wild Boys und wirbelten diese so richtig durch einander. In der fünften Minute ist es erneut Michal Pešek, der das 0:2 markiert. Der bereits entnervte Tim Schnelle machte Platz für Jan Letzsch im Chemnitzer Kasten. Als David Wolters wegen Hakens in der sechsten Spielminute in die Kühlbox geschickt wurde, mussten sich die Falken in Unterzahl bewähren. Die Abwehr kämpfte bravourös, die Wild Boys kamen kaum ins Drittel und konnten diesen Vorteil nicht zu ihren Gunsten nutzen. Wenig später schnappte sich der Chemnitzer Engler die Scheibe, wird nicht konsequent genug gestört und kann so fast ungehindert platziert abschließen. Keine Chance für Kosarek und somit der Anschlusstreffer der Gastgeber zum 1:2. Die Wild Boys nun mit etwas mehr Zug zum Tor, aber „Rosta“, wie ihn die Fans getauft haben, jederzeit sicher. Schade, dass die Falken ein sich in der Folge bietendes Powerplay nicht nutzten, um die Führung auszubauen. So ging es mit einem knappen 1:2 in die Pause. Der EHC war in diesem Drittel klar überlegen und hätte dies durchaus mit ein paar weiteren Toren deutlich machen können bzw. müssen.

Anstatt sofort nachzulegen, ließ man im zweiten Drittel die Wild Boys ins Spiel kommen, In der 22. Spielminute wird der Jonsdorfer Schlussmann von einem Schlagschuss an der Maske getroffen und blieb erst einmal auf dem Eis liegen. Zum Glück kann es nach einer kurzen Unterbrechung weiter gehen. Jetzt gibt es Chancen auf beiden Seiten und dem Chemnitzer Schenkel gelingt in der 28. Minute der Ausgleichstreffer zum 2:2. Im direkten Gegenzug trifft Milan Marnota bedauerlicherweise nur die Latte. Ein folgendes Überzahlspiel bringt leider auch nichts Zählbares ein. Das Spiel jetzt ausgeglichen, die spannende Frage war nur, wer wohl das nächste Tor macht. Die Falken schießen den Chemnitzer Tormann berühmt und Rostislav Kosarek hält, was zu halten ist. So bleibt es beim 2:2 Pausenstand.

Zu Beginn des letzten Spielabschnitts übernehmen die Hausherren das Spiel und wie aus dem Nichts gelingt Phillip Schwerdtner auf Zuspiel von Dennis Schlicht und Christian Rösler in der 44. Minute das dritte Jonsdorfer Tor. Jetzt noch eins nachlegen und man könnte durchatmen. Und genau das haben die Falken eine knappe Minute später dann auch getan. David Wolters schießt von der blauen Linie, der Chemitzer Schlussmann muss prallen lassen, so dass Milan die Scheibe Sven Schlicht servieren kann und dieser zum 2:4 einnetzt. Aber es waren immer noch 15 Minuten zu spielen. Zur Freude der mitgereisten Fans knüpften die Falken jetzt an ihr druckvolles, direktes Spiel aus dem ersten Drittel an. Aber auch die Wild Boys wollten sich noch nicht geschlagen geben. Gefährliche Chemnitzer Konter entschärfte der sehr gut agierende Kosarek mit super Reaktionen. Eine Minute vor Spielende dann ein Wechselfehler der Falken und somit Unterzahl bis zum Abpfiff. Die Chemnitzer nehmen schon mal ihren Goalie vom Eis und Jaroslav Stastny eine Auszeit. Trotz numerischer Überlegenheit gelingt es den Gastgebern nicht, in Powerplay-Aufstellung zu kommen. Immer wieder ist ein Falke schneller an der Scheibe und bringt sie aus der Gefahrenzone. Und dann endlich der ersehnte Abpfiff. Mannschaft und Fans feiern den Auswärtssieg und ganz besonders auch die hervorragende Leistung von „Rosta“.

 

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